Was steckt hinter Kreditkarten mit Cashback?

Kreditkarten mit Cashback - was bieten diese?Das Prinzip hinter dem sogenannten „Cashback“ ist den meisten Menschen mittlerweile bereits vertraut: Ab einem bestimmten Umsatz erhält man sein Geld oder zumindest Teile davon zurück = Cash Back (Geld zurück). Dieses Prinzip beschränkt sich nun nicht mehr nur auf die herkömmlichen Payback-Karten, sondern ist auch in der Welt der Kreditkarten nicht mehr unbekannt. Wir haben die Vor- und Nachteile von Kreditkarten mit Cashback genau durchleuchtet und lassen Sie nun an unseren Erfahrungen teilhaben.

Inhaltsverzeichnis

  • Fakten zur Kreditkarte mit Cashback:
  • 1. Wie funktionieren Kreditkarten mit Cashback?
  • 2. Vorteile und Nachteile im Überblick
  • 3. Kriterien auf der Suche nach der besten Cashback-Kreditkarte
  • 4. Was dürfen Kreditkarten mit Cashback kosten?
  • 5. Die besten Kreditkarten mit Cashback im Überblick
  • 6. Fazit: Kreditkarten mit Cashback sind nur bedingt geeignet

Fakten zur Kreditkarte mit Cashback:

  • Cashback wird entweder direkt, am Ende des Monats oder des Jahres gutgeschrieben
  • 0,5 bis 2 Prozent vom Umsatz sind als Cashback möglich
  • Auch eine Rückvergütung von festgelegten Beträgen ist möglich
  • Teilweise werden Rabatte auch nur für bestimmte Unternehmen angeboten
  • Kreditkarten mit Cashback lohnen sich, wenn die Rabatte die Kosten übersteigen

1. Wie funktionieren Kreditkarten mit Cashback?

icon_3_FAQsEs existieren verschiedene Variationen von Kreditkarten mit Cashback: Einige davon bieten eine direkte Rückvergütung auf den Einkauf, der gerade bezahlt wurde – andere speichern die jeweiligen Beträge für die Rückvergütung und lassen dem Kunden daraufhin am Ende des Monats oder auch am Ende des Jahres eine entsprechende Gutschrift zukommen.

Andere Anbieter überzeugen durch einen festgelegten Betrag, welcher der Kreditkarte des Kunden gutgeschrieben wird – dieser fällt in der Regel allerdings eher niedriger aus und beläuft sich dabei beispielsweise auf 0,10 Euro bei der Visa Karte von Cortal Consors. Bei einer dritten Variante der Kreditkarten mit Cashback erhält der Kunde nur dann Rückvergütungen, wenn er bei bestimmten Handelsketten, Restaurantketten, Tankstellen oder Touristikanbietern einkauft.

Mit Cashback-Kreditkarten erhält der Kunde eine Rückvergütung, die entweder direkt oder am Ende des Monats bzw. am Ende des Jahres gutgeschrieben wird. Diese Rückvergütung erfolgt entweder auf prozentualer Basis oder durch einen festgelegten Betrag – andernfalls werden Rückvergütungen nur auf Einkäufe bei bestimmten Anbietern gewährt.

Die Vorteile der DKB-Cash-Karte

DKB Cash bietet Cashback von bis zu 17 Prozent

2. Vorteile und Nachteile im Überblick

  • Rückvergütung für jeden Einkauf
  • Tankrabatte bei hohen Benzinpreisen
  • Vorteile auch bei Hotelaufenthalten oder Restaurantbesuchen
  • Keine Ersparnis bei hohen Gebühren

icon_11_Vorlage_MusterObwohl Kreditkarten mit Payback nicht sonderlich viele Vorteile mit sich bringen, fallen diese umso bemerkenswerter aus: Eine Rückvergütung bei jedem Einkauf stellt einen besonders großen Vorteil dar, der sich insbesondere in finanzieller Hinsicht bemerkbar macht – ebenso wie die möglichen Tankrabatte, die insbesondere bei hohen Benzinpreisen Vorteile mit sich bringen.

 

Zu guter Letzt überzeugen auch die Vorteile bei Hotelaufenthalten oder Restaurantbesuchen, die einige Kreditkarten mit Cashback mitbringen – ist diese Karte allerdings mit hohen Jahreskartengebühren oder Gebühren für Transaktionen verbunden, wird sich die Cashback-Funktion am Ende des Tages kaum rechnen, weshalb Kunden besonders großen Wert auf niedrige Gebühren legen sollten.

3. Kriterien auf der Suche nach der besten Cashback-Kreditkarte

Auch auf der Suche nach der besten Cashback Kreditkarte spielen selbstverständlich dieselben Faktoren eine große Rolle, die auch für die Beantragung einer „normalen“ Kreditkarte von Bedeutung sind. Dazu gehören folgende:

  • Konditionen
  • Kreditkartenlimits
  • Bonuspunkte und Extras
  • Sicherheit

icon_1_ChecklisteInsbesondere die Punkte „Sicherheit“ und „Konditionen“ sind dabei von besonders großer Bedeutung: Ein zuverlässiges Sicherungsumfeld sollte auch für Cashback-Kreditkarten vorhanden sein und insbesondere die Konditionen sind speziell für Cashback-Kreditkarten von Bedeutung, da zu hohe Gebühren für Transaktionen, Bargeldauszahlungen oder den Besitz der Kreditkarte die Ersparnis, die dem Cashback-Prinzip zu verdanken sind, schnell zunichtemachen können.

Auf der Suche nach der besten Cashback Kreditkarte sollten potenzielle Neukunden unbedingt besonders auf die Konditionen achten, die ihre favorisierte Karte mitbringt, da zu hohe Gebühren schnell die Ersparnis durch das Payback-Prinzip zunichtemachen können. Darüber hinaus spielen auch Kreditkartenlimits, Extras und das Sicherungsumfeld des Favoriten eine große Rolle.

Das Angebot an Kreditkarten mit Cashback bei Wüstenrot

Kreditkarten mit Cashback sind auch für Jugendliche erhältlich

4. Was dürfen Kreditkarten mit Cashback kosten?

icon_2_ZielgruppeAuf die Frage, wie viel Kreditkarten mit Cashback kosten dürfen, gibt es im Grunde keine allgemein gültige Antwort: Die optimalen Konditionen einer Cashback-Kreditkarte sind nämlich davon abhängig, wie oft und in welchem Umfang der Kunde seine Karte nutzen möchte: Karten, die Cashback auf Hotelaufenthalte oder Restaurantbesuche bieten, sind demnach für die breite Masse weniger rentabel als Modelle, die bei jedem Einkauf mit der Kreditkarte Rückvergütungen ermöglichen.

Vielreisende, die häufig Geschäftsessen mit Partnern veranstalten, kann eine Cashback-Kreditkarte für Restaurantbesuche, Hotelaufenthalte oder Tankrabatte nützlicher sein, als beispielsweise eine Karte, die zum Shoppen genutzt werden soll. Hier gilt es, eigene Bedürfnisse kennenzulernen und entsprechend darauf zu reagieren, indem man Kosten und voraussichtliche Ersparnis der favorisierten Karte gegenüberstellt.

 

Kreditkarten mit Cashback müssen sich auf jeden Fall bezahlt machen – andernfalls lohnt es sich kaum, eine solche Kreditkarte mit Rückvergütung zu nutzen. Um zu ermitteln, ob sich die favorisierte Karte bezahlt macht, sollten Kunden deshalb Kosten und voraussichtliche Ersparnis gegenüberstellen und sich für das effizienteste Modell eniden.

5. Die besten Kreditkarten mit Cashback im Überblick

Um einen kurzen Überblick über die besten Kreditkarten mit Cashback liefern zu können, haben wir die Angebote der verschiedenen Unternehmen genau unter die Lupe genommen und nun lassen wir Sie an unseren Erfahrungen teilhaben, indem wir Ihnen diese kurze Übersicht vorstellen:

KarteKartentypJahresgebührCashbackGebühr für BargeldBesonderheiten
DKB CashVISA0,- EuroBis zu 17 Prozent0 ProzentMit GirokontoAuch für Jugendliche, etc.
Wüstenrot Top Giro young VISA PrepaidVISA0,- EuroBis zu 20 Prozent0 ProzentMit GirokontoMaximale Haftung von 150 Euro
Volkswagen VISA CardVISA33,- EuroBis zu 15 Prozent3 Prozent (min. 5 Euro)Kostenlos im AuslandMit Mobile Payment
LBBW Cristal CardVISA37,90 EuroGuincode-System2 Prozent (min. 2,50 Euro)Kostenlos im AuslandSpezialkarten

 

Zu den besten Kreditkarten mit Cashback gehört in erster Linie die DKB-Cash– sowie die Wüstenrot-Top-Giro-young-VISA-Prepaid-Karte, die keine Jahreskartengebühr und keine Auszahlungsgebühren mitbringen – stattdessen erwartet den Kunden hier ein Cashback von bis zu 20 Prozent.

Das Angebot der Volkswagen VISA Card

Auch die Volkswagen VISA Card bringt Cashback mit

6. Fazit: Kreditkarten mit Cashback sind nur bedingt geeignet

icon_18_FazitKreditkarten mit Cashback sind im Grunde eine feine Sache: Man kauft mit seiner Kreditkarte ein oder bezahlt Dienstleistungen damit und wird in Form von Rückvergütungen dafür belohnt – dabei sollte man allerdings beachten, dass die Gebühren, die mit der jeweiligen Kreditkarte einhergehen, die Ersparnis durch das Cashback-Prinzip nicht zerstören.

 


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