Barclaycard Kreditkarte ohne Girokonto – ein gutes Angebot?

Barclay Kreditkarte kostenlos nutzbar?Kreditkarten, für die kein eigenes Konto erforderlich ist, haben gegenüber an Konten gebundene Kreditkarten einige Vorteile und nur wenige Nachteile. Doch wie sind Angebote wie die Barclaycard Kreditkarte ohne Girokonto überhaupt möglich?

Wir informieren über die Funktionsweise der Kreditkarte und zeigen auf, welche Unterschiede zwischen Kreditkarten bestehen können. Zudem klären wir darüber auf, welche Kosten auf den Kreditkartenbesitzer zukommen und worauf er achten sollte, um nicht ohne echten Gegenwert zu hohe Gebühren zu zahlen. Dabei informieren wir zwar allgemein, ein Großteil unseres Ratgebers orientiert sich jedoch speziell an dem Angebot von Barclays.

  • Kreditkartennutzung ohne Girokonto problemlos möglich
  • Kreditkartenkonto wird intern geführt
  • Kreditkarte ohne Girokonto ermöglich unabhängigen Vergleich
  • Gebühren und Zusatzleistungen teils sehr unterschiedlich

Inhaltsverzeichnis

  • Kreditkarte ohne Girokonto: Das sind Vor- und Nachteile
  • Barclaycard Kreditkarte ohne Girokonto: Wie funktioniert das?
  • Warum bietet Barclaycard eine Kreditkarte ohne Girokonto?
  • Welche Unterschiede gibt es bei Kreditkarten?
  • Kreditkarte ohne Konto: Mit oder ohne Reiserücktrittsversicherung und Zusatzleistungen?
  • Kreditkartenangebote vergleichen
  • Darauf sollten Interessenten bei einer Kreditkarte achten
  • Fazit: Kreditkarte ohne Girokonto oft sinnvoll
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Kreditkarte ohne Girokonto: Das sind Vor- und Nachteile

Viele Kreditkarten werden mit Girokonto angeboten, während die Barclaycard Kreditkarte ohne Girokonto genutzt werden kann. Für den Kunden hat dies verschiedene Vorteile, allerdings auch Nachteile.

Bei Kreditkarten mit Girokonto ist sowohl der Bank als auch dem Kunden in der Regel das Girokonto deutlich wichtiger als die Kreditkarte. Die Kreditkarte wir eher als zusätzliche Dienstleistung angeboten oder stellt bei Direktbanken sicher, dass die Bargeldverfügbarkeit gegeben ist, obwohl das Unternehmen kein oder nur ein kleines Netz an Geldautomaten vertreibt.

Wer seine Kreditkarte unabhängig vom Girokonto nutzen kann, geniest deswegen die folgenden Vorteile:

  • Freie Auswahl an Anbietern
  • Bessere Konditionen möglich
  • Kein Kontowechsel notwendig
  • Viele dauerhaft kostenfreie Karten
  • Mehr Zusatzleistungen

Vertreibt eine Bank hingegen eine Kreditkarte passend zu einem Girokonto, hat der Kunde in der Regel nicht die freie Auswahl, sondern kann sich, wenn überhaupt eine Wahlmöglichkeit existiert, zwischen einer geringen Anzahl an Gebührenmodellen entscheiden. Natürlich erhalten Kunden auf diese Weise nicht die besten Konditionen auf dem Markt oder können die Kreditkarte nutzen, die am besten zu ihnen passt.

Auf der anderen Seite hat eine Kreditkarte mit Girokonto natürlich auch Vorteile. Wer bei seiner Hausbank viele Produkte nutzt, ist für sein Geldinstitut ein attraktiver Kunde und darf auf Vergünstigungen bei Neuabschlüssen hoffen. Auch die Kreditkarte ist so zumindest teilweise zu besseren Konditionen nutzbar. Zudem ist es deutlich leichter, die Übersicht über Abrechnungen und Zugangsdaten zu behalten, wenn nur ein Anbieter hierfür zuständig ist.

Barclaycard Kreditkarte ohne Girokonto: Wie funktioniert das?

Grundsätzlich sieht eine Kreditkarte nicht vor, dass ein Girokonto beim gleichen Anbieter besteht. Das Kreditkartenkonto kann auch ohne Girokonto genutzt werden. Letztlich handelt es sich schließlich um eine Art Kredit, die der Kunde bei dem Kreditkartenherausgeber nutzen kann. Dieser führt zu diesem Zweck ein internes Konto, in dem Salden und Guthaben festgehalten werden. Für diese Funktionsweise ist es also nicht zwingend notwendig, ein Girokonto beim gleichen Anbieter zu haben.

Es ist allerdings dennoch notwendig, dass der Nutzer ein Girokonto in Deutschland besitzt. Dieses gilt als Verrechnungskonto. Das Kreditkartenunternehmen bucht also von hier die Forderungen ab oder der Kunde kann im Voraus Guthaben überweisen, um keine Salden entstehen zu lassen oder den Rahmen für Ausgaben zu vergrößern.

Dies dient jedoch letztlich vor allem der Sicherheit beider Vertragspartner und ist für das funktionieren nicht zwangsweise notwendig. Es wäre beispielsweise letztlich kein großer Unterschied, würde der Kunde die Salden per Barzahlung mit Überweisung bei einer Filialbank oder durch ein Konto im Ausland begleichen. Durch das feste Verrechnungskonto ist der Kunde jedoch vor Betrug geschützt. Es ist so nicht so leicht möglich, Geld abzuziehen.

Auf der anderen Seite schützt sich natürlich auch die Bank. Durch das Konto in Deutschland ist es deutlich leichter, entsprechende Mittel zu ergreifen, wenn der Kunde nicht zahlt. Vermögen außerhalb Deutschlands ist deutlich schlechter greifbar für Gläubiger, sodass das notwendige deutsche Girokonto der Absicherung des Unternehmens dient.

Focus Money zeichnete die Barclaycard für die höchste Kundentreue aus

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Warum bietet Barclaycard eine Kreditkarte ohne Girokonto?

Barclaycard ist der Unternehmensteil von Barclays, der sich speziell auf das Angebot von Kreditkarten spezialisiert hat. Natürlich wäre es prinzipiell möglich, Synergieeffekte zu nutzen und beispielsweise Girokonten von Barclays anzubieten. Die Bank versteht sich allerdings grundsätzlich nicht als herkömmliche Filialbank. Stattdessen ist das Unternehmen vor alle min drei Bereichen aktiv:

  • Privatkundengeschäft mit Tagesgeld und Krediten
  • Kreditkarten
  • Firmenkundengeschäft

Es gibt also im Portfolio der Barclay Bank überhaupt kein Girokonto. Es ist zudem natürlich auch deutlich komplizierter, die Bargeldverfügbarkeit sicherzustellen, wenn ein Unternehmen kein eigenes Filialnetz in einem Land betreibt, so wie es bei Barclays der Fall ist. Es gibt allerdings vereinzelt auch auf dem deutschen Markt Anbieter, die die Bargeldverfügbarkeit über die VISA-Kreditkarte sicherstellen, was prinzipiell natürlich auch mit der Barclaycard Kreditkarte möglich wäre. Aufgrund des Niedrigzins macht es allerdings vergleichsweise wenig Sinn für die Geldinstitute, Girokonten anzubieten. Sie werden bei den meisten Banken durch andere Angebote querfinanziert und dienen vor allem der Kundenbindung und -gewinnung.

Eine Barclaycard Kreditkarte ohne Girokonto gibt es also auch deswegen, weil es für das Unternehmen nicht all zu viel Sinn macht, ein Girokonto anzubieten. Stattdessen bietet es im Privatkundengeschäft in Deutschland einige spezielle Angebote, jedoch keine vollständige Produktpalette einer Vollbank. Die Kreditkarte an das Bankkonto zu knüpfen, würde für die Barclaycard also keinen Sinn ergeben. Die Stärke der Kreditkarten ist zudem ohnehin, dass sie mit jedem Girokonto genutzt werden können.

Welche Unterschiede gibt es bei Kreditkarten?

Bei Kreditkarten gibt es auch unabhängig von der Bindung an ein Girokonto einige Unterschiede, die sich in der Praxis sehr stark auswirken können. Wichtige Variationsmöglichkeiten betreffen zum Beispiel die Abbuchungen:

  • Charge
  • Revolving
  • Prepaid
  • Debit

Bei der Charge-Kreditkarte erhält der Kunde einen Kreditrahmen, der abhängig von seiner Bonität ist. Die Abrechnung erfolgt einmal im Monat und der Kreditkarteninhaber muss dann das Saldo vollständig ausgleichen.

Bei einer Revolving-Kreditkarte wie der Barclaycard erfolgt die Abrechnung ebenfalls monatlich, der Kunde muss sie jedoch nicht vollständig ausgleichen, sondern kann eine Ratenzahlung vereinbaren.

Prepaid-Kreditkarten beinhalten hingegen keinen Kreditrahmen. Der Kunde kann die Kreditkarte also nur in dem Maße nutzen, in dem sich zuvor eingezahltes Guthaben auf der Karte findet. Problematisch ist hierbei, dass sie nicht von allen Akzeptanzstellen anderer Kreditkarten angenommen werden.

Debitkarten funktionieren im Gegensatz zu Kreditkarten ohne Girokonto nicht. Sie sind fest mit einem Konto verknüpft und belasten dieses direkt.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch einige weitere Unterschiede. So gibt es einige Kreditkartenanbieter, die viele Zusatzdienstleistungen anbieten und dafür jedoch auch eine Jahresgebühr erheben. Versicherungen, Servicedienstleistungen und Bonusprogramme können dazu führen, dass die Kreditkarte weit mehr ist als ein Zahlungsmittel. Andere Kreditkarten überzeugen hingegen vor allem mit ihrer günstigen Gebührenstruktur. Aufgrund der verschiedenen Kosten gibt es zudem Karten, die für den Nicht-EU-Einsatz deutlich besser geeignet sind als andere.

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Kreditkarte ohne Konto: Mit oder ohne Reiserücktrittsversicherung und Zusatzleistungen?

Einer der größten Vorteile bei Kreditkarten ohne Girokonto ist der Umstand, dass Nutzer die Möglichkeit haben, eine Kreditkarte zu wählen, deren Leistungsumfang genau auf sie zugeschnitten ist. Dies gilt vor allem für Kunden, die die Kreditkarte möglichst günstig nutzen möchten. Bankkunden erhalten häufig nur Karten mit Jahresgebühr, bei denen dann allerdings viele Zusatzleistungen enthalten sind.

Dabei gibt es allerdings auch oft Haken. So sind die Versicherungen in der Regel nicht all zu günstig und leisten nicht immer. Viele Reiseversicherungen gelten beispielsweise nur dann, wenn Flug, Hotel und Mietwagen auch über die Kreditkarte gebucht wurden. Zudem haben sie vergleichsweise häufig eine so hohen Selbstbehalt, dass sie sich in vielen Fällen nicht lohnen. Auslandskrankenversicherungen gibt es hingegen oftmals günstiger und sind für privat Versicherte ohnehin nicht notwendig. Auch die zusätzliche Mietwagenversicherung ist oft nicht relevant. Viele Vermieter fordern den Abschluss einer zusätzlichen Versicherung bei Vertragsabschluss, sodass auch hier oft eine Doppelversicherung entsteht.

Einkaufs- oder Warenversicherungen können zwar sinnvoll sein, im Vergleich zu vielen E-Wallets ist es hier jedoch oftmals deutlich schwieriger, sein Geld zurückzuerhalten.

Rabatte und Bonusprogrammen führen hingegen dazu, dass die Kreditkarte besonders häufig eingesetzt wird und sich der Kunde auf bestimmte Anbieter festlegt. Da der Vergleich so oft fehlt, geben Kunden so mehr Geld aus und bemühen sich nicht mehr um den günstigsten Anbieter.

Zusatzdienstleistungen können also in vielen Fällen sogar dazu führen, dass der Kunde keinen geldwerten Vorteil dadurch erhält. Deswegen sollten Versicherungsbedingungen immer genau geprüft werden.

Kreditkartenangebote vergleichen

Wer eine Kreditkarte ohne Girokonto benutzen möchte, hat den großen Vorteil, dass viele unterschiedliche Kreditkarten in Frage kommen und einzig die Konditionen der Karte entscheidend sind. Ein Vergleich der Kreditkarten sollte deswegen selbstverständlich sein.

Dabei müssen potenzielle Neukunden allerdings viele Faktoren beachten. Viele Interessenten legen sich eine Kreditkarte jedoch vor allem deswegen zu, weil der Herausgeber auf eine Jahresgebühr verzichtet. Diese macht bei aktiver Nutzung jedoch nur einen kleinen Teil der Gesamtgebühren aus. Interessenten sollten deswegen alle Gebühren beachten:

  • Jahresgebühr
  • Kosten für Partnerkarten
  • Aktivierungsgebühren
  • Fremdwährungsgebühren
  • Kosten für Bargeldverfügungen
  • Gebühren für Kontoauszüge und Kontoführung
  • Sollzinsen

Dabei sollten sie zudem auch beachten, in welchen Teilen der Welt welche Kosten anfallen. Es gibt beispielsweise Kreditkarten, die in der EU sehr günstig zu nutzen sind, außerhalb der EU jedoch horrende Gebühren kosten. Die Reisepläne eines Interessenten sollten deswegen eine wichtige Rolle bei dem Vergleich spielen.

Ebenso können Zusatzleistungen eine wichtige Rolle einnehmen. Versicherungen und Dienstleistungen sind in der Regel nur erhältlich, wenn auch eine Jahresgebühr fällig wird. Allerdings lassen sich viele Versicherungen günstiger und gezielter abschließen, sodass dies nicht immer sinnvoll ist.

Interessenten müssen zudem auch immer Folgekosten beachten. Viele Kreditkarten sind im ersten Jahr kostenfrei und werden erst später gebührenpflichtig. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt dabei jedoch fast immer zwei Jahre. Vorsichtig sollten Kunden auch bei Mindestumsätzen sein. Nicht zu unterschätzen sind zudem die Zinskosten, die bei einigen Kreditkarten anfallen können.

Die Vorteile der Barclaycard auf einen Blick

Die Vorteile der Barclaycard auf einen Blick

Darauf sollten Interessenten bei einer Kreditkarte achten

Wer sich für eine Kreditkarte interessiert, sollte vor allem darauf achten, dass die Karte gut zu seinen Bedürfnissen passt. Die wenigsten Menschen entscheiden sich für eine Kreditkarte, die tatsächlich optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Deswegen sollten sie ihr voraussichtliches Nutzerverhalten bedenken und dann die Karte auswählen, die ihnen dann die besten und günstigsten Dienste leisten würde.

Grundsätzlich gilt, dass der zusätzliche Kreditrahmen, den viele Kreditkartenanbieter zur Verfügung stellen, durchaus auch ein Risiko sein kann. Wer ohnehin bereits so verschuldet ist oder so knapp kalkulieren muss, dass er am Ende des Monats nicht sparen kann, sollte keine Kreditkarte beantragen, bei der er einen Kredit erhalten kann. Dies begünstigt lediglich, dass Konsumausgaben getätigt werden, die eigentlich nicht finanziert werden können. Dies kann der Beginn der Überschuldung sein und Kunden finden dann nicht mehr aus der Schuldenspirale heraus. Prepaid-Karten ermöglichen sichere und bequeme Zahlung und tragen diese Gefahr nicht in sich.

Ein weiterer Faktor bei einigen Kreditkarten ist das Bonusprogramm, das von vielen Kunden sehr gerne genutzt wird. Es verleitet allerdings teilweise auch dann zur Nutzung, wenn die Gebühren dafür deutlich teurer sind als der Gegenwert in Bonuspunkten. Interessenten sollten also Kreditkartenangebote vergleichen und Bonusprogramme kritisch hinterfragen. Oftmals ist es sinnvoller, eine Kreditkarte wie die Barclaycard Visa zu nutzen, die fast kostenfrei genutzt werden kann, anstatt eine Karte mit hohen Gebühren und Bonusprogramm zu verwenden. Zugleich bietet Barclay auch Gold und Platin-Karten, die dann einen entsprechend größeren Leistungsumfang enthalten.

Fazit: Kreditkarte ohne Girokonto oft sinnvoll

Es hat bedeutende Vorteile, einen unabhängigen Finanzdienstleister für die Kreditkarte zu nutzen und nicht zwangsweise auf die eigene Hausbank zurückzugreifen. Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl an unterschiedlichen Kreditkartenherausgebern und die Konditionen können sich teils deutlich unterscheiden. Bei Barclaycard finden Interessenten grundsätzlich gute Bedingungen vor und können durchaus verschiedene Kostenmodelle und Kreditkarten mit sehr unterschiedlichem Leistungsumfang wählen.

Eine Kreditkarte wie die von Barclaycard, die ohne Girokonto vertrieben werden, hat deswegen den großen Vorteil, dass der Kunde alle Angebote vergleichen und sich dann frei entscheiden kann. Auf diese Weise kann er den Leistungsumfang auf einem Niveau wählen, das für ihn sinnvoll ist und seinen Bedürfnissen am besten entspricht. Dabei sollte er vor allem darauf achten, dass die Konditionen mit seinen Anforderungen übereinstimmen. Oftmals ist es nicht empfehlenswert, den Fokus zu sehr auf Zusatzleistungen zu legen. Diese sollten in jedem Fall vor Abschluss überprüft werden, da sie sich häufig nicht lohnen und die Kreditkarte unnötig verteuern.

Um eine Kreditkarte zu beantragen, ist es zudem nicht notwendig, ein Girokonto beim gleichen Anbieter zu nutzen. Die Abrechnung geschieht intern, lediglich zum Ausgleichen des Saldos ist dann ein Girokonto notwendig. Um die Sicherheit des Kunden und der Kreditunternehmens selbst zu erhöhen, ist es jedoch immer notwendig, ein Girokonto in Deutschland zu nutzen.

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