So können Sie eine Kreditkarte aufladen

Kreditkarte aufladenDie Zahl der Kreditkarteninhaber steigt auch in Deutschland stetig. Ein Grund dafür ist das einfache bargeldlose Bezahlen beim Online-Shopping und auch in Geschäften vor Ort. Denn immer mehr Händler akzeptieren Kreditkarten wie VISA und Mastercard. Dabei müssen es nicht immer echte Kreditkarten mit Kreditrahmen sein. Denn bargeldlos kann man auch mit einem Prepaid Modell bezahlen. Einer der wenigen Nachteile dabei ist, dass man eine Prepaid Kreditkarte erst aufladen muss, um sie einsetzen zu können. Doch auch „normale" Kreditkarten können zum Teil aufgeladen werden, wodurch Verbraucher von Guthabenzinsen oder anderen Vorteilen profitieren.

Doch wie können Sie eine Kreditkarte richtig aufladen? Unser Ratgeber zur Aufladung von Kreditkarten verrät es!

Inhaltsverzeichnis

  • Wichtiges zum Kreditkarte aufladen auf einen Blick
  • 1. Prepaid Kreditkarte: Erst aufladen, dann bezahlen
  • 2. Kreditkarte aufladen: Das sind Ihre Möglichkeiten
    • Welche Kostenfallen bei Prepaid Kreditkarte lauern
  • 3. Kreditkarte aufladen – Guthabenzinsen & Preiswerter Geld abheben
  • 4. Fazit: Viele Möglichkeiten zum Kreditkarte gebührenfrei aufladen

Wichtiges zum Kreditkarte aufladen auf einen Blick

  • Prepaid Kreditkarte vor dem Bezahlen aufladen
  • Guthaben online, per Überweisung oder mit Bargeld laden
  • Aufladegebühren von 0 Euro bis 10 Prozent
  • Viele Möglichkeiten zum Kreditkarte gebührenfrei aufladen
  • Kreditkarte aufladen um Guthabenzinsen zu erhalten oder preiswerter Geld abzuheben

1. Prepaid Kreditkarte: Erst aufladen, dann bezahlen

icon_2_ZielgruppeMillionen Deutsche sind im Besitz einer Kreditkarte. Stimmt die Bonität, ist der Erhalt einer dieser Karten kein Problem. Ohne regelmäßige Einkünfte oder einem Bankkonto nahe Null wird der Antrag für eine Kreditkarte mit Kreditrahmen immer abgelehnt. Für Studenten oder einigen Freiberuflern macht die Nachfrage bei der Hausbank oft keinen Sinn. Auch wer bei der SCHUFA negative Einträge hat, braucht sich nicht um eine Karte mit Kredit bewerben.

Grundsätzlich ist das kein Problem, denn mit der Prepaid Kreditkarten-Variante gibt es eine Alternative. Die Karte funktioniert auf Guthabenbasis wie bei einem Prepaid-Handy. Vor dem Geld ausgeben, muss die Karte aufgeladen werden. Reicht das Guthaben für weitere Einkäufe oder Buchungen nicht mehr aus, ist es mit dem Geld ausgeben vorerst zu Ende.

Bei der Prepaid Karte hat der Kunde die jederzeitige Kontrolle über seine Ausgaben. Denn ausgeben kann er nur das, was er vorher aufgeladen hat. Ein möglicher Schaden für Einkäufe im Internet ist strikt begrenzt, was bei einer regulären Kreditkarte nicht so absolut ist.

Prepaid Kreditkarten können auch sonst mit der klassischen Kartenvariante mithalten. Die Kreditkarten sind im Durchschnitt nicht teurer, auch bei den Nutzungsgebühren sind echte Differenzen nur unwesentlich.

Allerdings sollte man die Konditionen vergleichen, möchte man passendes und vor allem günstiges Angebot finden. Die Jahresgebühr ist nur eines von mehreren Kriterien. Die reicht von Null bis zu an die 40 Euro, teilweise darüber. Ebenso wichtig sind die Gebühren, die beim Einsatz der Karten berechnet werden.

Leider verzichten nur wenige Banken darauf, für das Abheben von Geld eine Gebühr zu erheben. Meist verlangen sie zwischen 3,50 Euro und 7,50 Euro. Auch beim Einkauf mit der Karte im Ausland und Nicht-Euro-Ländern wird zudem eine Umsatzgebühr oder Fremdwährungswährungsgebühr zwischen einem und zwei Prozent fällig.

Kreditkarte aufladen einsetzen

Kreditkarte erst aufladen, dann einsetzen

Während Prepaid Kreditkarten im Guthaben geführt werden müssen, können auch normale Kreditkarten im Guthabenbereich und nicht nur auf Kreditbasis genutzt werden. Teilweise ist die Kreditnutzung bis zu sieben Wochen zinslos, während für die Bargeldverfügung aus dem Kreditrahmen hohe Gebühren berechnet werden.

Tipp: Wenn der Kreditkartenherausgeber für Bargeldverfügungen innerhalb des Kreditlimits hohe Zinsen berechnet, macht es Sinn, eine echte und gebührenfreie Kreditkarte nur mit Guthaben versehen zu benutzen. Denn nur so bleibt sie kostenfrei.

Das wesentlichste Merkmal einer Prepaid Kreditkarte ist ihr Funktionsprinzip: Erst aufladen, dann bezahlen. Bei der Suche nach der persönlichen Karte, sollten die Jahresgebühr und Einsatzgebühren besonders intensiv beobachtet werden.

CTA_LBB_Kreditkarten2. Kreditkarte aufladen: Das sind Ihre Möglichkeiten

icon_5_VerbrauchertippsSo wie es mehr als nur eine empfehlenswerte Kreditkarte gibt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Aufladen einer Kreditkarte. Guthaben lässt sich online, per Überweisung oder mit Bargeld laden. Dabei sind einige Auflade Varianten Standard, andere sind interessante teilweise exotische Zusatzangebote, einige wiederum können nur abhängig vom jeweiligen Inhaberland verwendet werden. Dabei gibt es sowohl gebührenfreie als kostenpflichtige Angebote.

  • Bei Commerzbank und Sparkasse kann man eine Prepaid Kreditkarte per Überweisung oder Dauerauftrag aufladen. Auch die Westernunion Prepaid Kreditkarte lässt ein Aufladen von Guthaben per Banküberweisung zu. Allerdings kann man Guthaben per Western Union Geldtransfer oder in bar aufladen
  • Neteller bietet seinen Kartenkunden eine ganze Vielzahl von weit über 50 Möglichkeiten. Für deutsche Karteninhaber sind die Wichtigsten Auslands- oder Inlandsüberweisung, Bitcoin, Giropay, Überweisung von Händlerwebseite oder Bitcoin. Hingegen fallen bei der Aufladung per Kreditkarte, Ukash oder Sofort-Überweisung gewisse Gebühren zwischen 1 und 7 Prozent liegend an.

Die meisten Kreditkarten deutscher Banken lassen sich einfach per Banküberweisung oder Dauerauftrag aufladen. Eine Rolle spielt dabei sicherlich, dass sie häufig mit einem Girokonto verknüpft sind. Die Überweisung und die Erteilung eines Dauerauftrages werden in der Regel über das persönliche Girokonto vorgenommen. Dazu muss man sich in seinen Kontobereich einloggen und die jeweiligen Formulare mit den Kreditkartendaten versehen.

icon_13_Daumen_mittelVor allem bei Karten aus dem europäischen Ausland sind die Auflademöglichkeiten umfangreicher. Nicht immer sind sie gebührenfrei. Die Gebühren reichen im Durchschnitt von 1 bis 5 Prozent, teilweise sind 7 bis 10 Prozent möglich. Wer 100 Euro auf seine Prepaid Karte laden möchte muss, dann 110 Euro aufwenden. Das ist teuer und bei den vielen kostenfreien Alternativen eigentlich auch nicht nötig.
Häufig werden elektronische Zahlungsverfahren von Internetkriminellen attackiert. Es wird versucht mithilfe gefälschter E-Mails an Kreditkartendaten zu gelangen. Irgendetwas stimme mit dem Inhaber-Konto nicht oder Daten müssen überprüft werden.

Die Empfänger werden aufgefordert, für die Kartenprüfung persönliche Daten in ein Formular einzutragen. Dabei wird dem Empfänger gedroht, dass ein Ignorieren der E-Mail, eine zeitweilige Sperrung der Karte zur Folge hat.

Da eine Prepaid Kreditkarte nur mit Guthaben funktioniert, sind Auflademethoden und Modalitäten bei der Entscheidung für einen Karte nicht unwichtig. Hier sind es vor allem mögliche Kosten, die zu betrachten sind.kreditkarte aufladen

Welche Kostenfallen bei Prepaid Kreditkarte lauern

  • Kreditkarte aufladen von kostenlos bis Gebühren von bis 10 Prozent
  • Inaktivitätsgebühr von 0,99 Euro bis 9,95 Euro pro Monat
  • Rücküberweisung von Restguthaben kostenpflichtig
  • Gebühren für Überweisungen vom Kreditkartenkonto und sonstige Aufträge
  • Fremdwährungsgebühren für Zahlungen im Nicht-EU Ausland von 0 bis 2,95 Prozent des Umsatzes
  • Kartenkonto als Girokonto kostet bis zu 5 Euro monatlich extra

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Da Prepaid Kreditkarten Herausgeber kein Geld durch eine Kreditvergabe verdienen, müssen sie das auf anderen Wegen. Dabei sind einige ausländische Kartenanbieter durchaus erfinderisch. Die möglichen Gebühren werden möglichst breit aufgestellt, sodass der Inhaber irgendwann immer zahlen wird. Nicht immer sind die Gebühren auch durch entsprechende Leistungsangebote gerechtfertigt.

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Wer Guthaben auf die DKB Kreditkarte aufladen kann, profitiert von zusätzlichen Guthabenzinsen.

3. Kreditkarte aufladen – Guthabenzinsen & Preiswerter Geld abheben

Nicht auf jede Kreditkarte kann ein Guthaben überwiesen werden. So zum Beispiel werden Überweisungen, die zu einem Guthaben auf der Kreditkarte führen, von der Advanzia Kreditkarte abgelehnt. Andere Anbieter hingegen machen das möglich. Einige Banken bieten auf Guthaben auf einer Kreditkarte sogar Guthabenzinsen, wie beispielsweise die DKB Visa Card. Wer Guthaben auf seine DKB Kreditkarte aufladen will, kann das bequem online im Internet tun. Das Kapital wird dann zu Tagesgeldzinssatz verzinst. Selbstverständlich können Kunden das Geld auch jederzeit wieder abheben. Wichtig zu wissen ist, dass bei Bezahlung mit der Kreditkarte zunächst das Guthaben auf der Karte in Anspruch genommen wird und danach erst der Kreditrahmen. Durch eine Kreditkarten Aufladung, lässt sich hier auch das Kreditlimit erhöhen.

Und dann gibt es auch Kreditkarten, bei denen der Preis für das Geldabheben an einem Automaten davon abhängt, ob die Abhebung aus dem Guthaben oder aus dem Verfügungsrahmen heraus vorgenommen wird. Im Preisverzeichnis der ICS Kreditkarten ist zu lesen, dass Verfügungen am Geldautomaten in Deutschland aus dem Guthaben heraus beispielsweise nur 1 Prozent, maximal 1,50 Euro kosten. Aus dem Kreditrahmen heraus jedoch 4 Prozent mindestens 5 Euro. Hier lohnt es sich also auf jeden Fall Geld auf die Kreditkarte aufzuladen. Denn so können Verbraucher eine ganze Menge Geld sparen. Auch hier gilt, dass es sehr einfach ist, die Kreditkarte aufzuladen. Das kann praktisch per Online Banking vom eigenen Girokonto aus vorgenommen werden.

Beim Thema Kreditkarte aufladen denken viele zunächst an Prepaid Kreditkarten. Und das ist richtig, schließlich funktionieren Prepaid Karten ohne eine vorherige Aufladung nicht. Doch auch klassische Kreditkarten können aufgeladen werden. Zum Beispiel nutzt die DKB das Guthaben auf der Kreditkarte als eine Art Tagesgeldersatz. Und wer Guthaben auf eine ICS Kreditkarte aufladen kann, spart dadurch Gebühren am Geldautomaten. Allerdings akzeptieren nicht alle Anbieter eine Aufladung der Kreditkarte.

Anbieter wie ICS bieten günstigere Gebühren beim Geldabheben, sofern die Abhebung aus dem Guthaben heraus stattfindet. Hier ist eine Kreditkartenaufladung empfehlenswert.

Anbieter wie ICS bieten günstigere Gebühren beim Geldabheben, sofern die Abhebung aus dem Guthaben heraus stattfindet. Hier ist eine Kreditkartenaufladung empfehlenswert.

4. Fazit: Viele Möglichkeiten zum Kreditkarte gebührenfrei aufladen

icon_18_FazitWer eine Prepaid Kreditkarte effektiv nutzen möchte, sollte darauf achten, dass sich die Karte gebührenfrei aufladen lässt. Banküberweisung und Dauerauftrag sind in den meisten Fällen kostenfrei. Alternativen gibt es teilweise reichlich, doch sind einige recht teuer. Da eine Prepaid Kreditkarte ja nur dann funktioniert wenn sie aufgeladen ist, werden Verbraucher demnach häufiger eine Überweisung auf die Kreditkarte tätigen müssen. Doch nicht nur die Möglichkeiten eine Kreditkarte aufzuladen sind vielfältig. Sondern auch die Gründe dafür können verschieden sein.

Denn neben Prepaid Karten kann zum Teil auch Guthaben auf klassische Kreditkarten aufgeladen werden. Bei der DKB zum Beispiel wird Guthaben auf dem Kreditkartenkonto verzinst, wodurch der Kunde auch noch Einnahmen generieren kann. Und Guthaben auf einer ICS Kreditkarte führt dazu, dass Abhebungen an deutschen Geldautomaten preiswerter sind. In der Regel reicht eine einfach Überweisung auf das Kreditkartenkonto dazu aus. Im Online Banking ist dies einfach und schnell möglich. Mit dem SEPA System werden Überweisungen auch umgehend bearbeitet. Im Schnitt dauern sie daher nur noch ein bis zwei Tage. Zum Teil wird das Geld auch noch am selben Tag gutgeschrieben.

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Bildquelle:
http://pixabay.com/de/karte-kredit-augen-auge-brown-15657/


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